Streitbegriffe – Islam

Was soll das?

Bestimmte Begriffe tauchen immer wieder in den Diskussionen über die AfD auf. Ich möchte mit einer kleinen Serie auf diese Begriffe aus meiner Sicht eingehen.

Islam

Im Kontext dieses Artikels möchte ich den Islam in zwei Komponenten unterteilen.

  1. Die spirituelle, geistige, im engeren Sinne religiöse (jenseitige) Komponente
  2. Die politische (diesseitige) Komponente

Die eigentliche religiöse Komponente (Punkt 1) beschreibt die religionsspezifischen Mythen. Das „Innenverhältnis“ der Gläubigen zum Objekt des Glaubens (meistens Gott oder Götter). Dazu gehören beispielsweise das Glaubensbekenntnis, Rituale (Gebetsformeln), Fastenanweisungen, Moralvorstellungen. Es sind dies die „Pflichten“ des Gläubigen in direktem Zusammenhang mit dem Objekt seines Glaubens (Gott).

Die politische Komponente (Punkt 2) beschreibt die „Außenverhältnisse“ der Gläubigen und   besteht aus ergänzenden Teilen, die meist konkret vorschreiben, wie die Gläubigen ihre Beziehungen zu anderen Menschen und deren Organisationen gestalten sollen und wie diese durchzusetzen sind. Diese Komponente besteht zum Beispiel aus Rechtsvorschriften und Anweisungen, wie die Anerkennung der religiösen Komponente bei anderen Menschen durchzusetzen sind. Es sind also die „Pflichten“ und „Rechte“ des Gläubigen in Bezug auf andere Gläubige und in Bezug auf nicht- oder andersgläubige Menschen und deren Organisationen.

Die politische Komponente regelt demnach, wie ein Gläubiger dem vermuteten Willen des Glaubensobjektes entsprechen und ihn bei Nicht- und Andersgläubigen durchsetzen kann.

Selbstverständlich ist dies eine eher pragmatische, denn eine wohlbegründete wissenschaftliche Definition. Viele Andere haben tiefschürfendere und umfassendere Beschreibungen gefunden. Wer mag, kann diese studieren. Für unseren Zweck soll meine kurze „Definition“ genügen.

Der Islam ist in seiner heutigen relevanten Ausprägung immer politisch und beschränkt sich nicht auf die religiöse Komponente. Dies kommt zum Ausdruck vor allem durch die Scharia, die als „islamisches, gottgegebenes Recht“ in der politischen und sozialen Realität jedes Landes umgesetzt wird, sobald die Islamisten dazu in der Lage sind.

Von der Scharia will ich hier nur einige für uns besonders bedrohliche Aussagen aufführen. (Siehe auch http://www.igfm.de/themen/scharia/allgemeine-infos/die-scharia-eine-einfuehrung/)

  1. Exzessive körperliche Strafen wie Amputationen, Peitschenhiebe bis hin zur Todesstrafe (Steinigungen)
  2. Mord und Totschlag sind menschliches Recht und gehören nicht zu den Kapitalverbrechen
  3. Kinderehen
  4. Frauenverachtung (eine Frau – selbst ihr Zeugnis – ist nur halb so viel Wert wie ein Mann)
  5. Genitalverstümmelung der Frauen (und Beschneidung der Männer)
  6. Ehrenmorde (z.B. Steinigung bei Ehebruch)
  7. Die gesamte Welt muss sich Allah unterwerfen und Mohammeds Sunna (Glaubens­ge­mein­schaft) folgen.
  8. Das Recht Ungläubige („Kafire“) zu belügen und zu betrügen.
  9. Ungläubige dürfen versklavt werden.
  10. Hass auf alle Nichtmuslime
  11. Konvertiten, die den Islam verlassen, verdienen die Todesstrafe
  12. Bilderverbot

usw. usf.

Die Scharia ist der Gegenentwurf zu unserem christlich und durch die Aufklärung geprägten Ver­ständ­nis der Menschenrechte.

Die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam) von 1990 ist in diesem Punkt unmissverständlich und für jeden nachlesbar. Wie auch Hitler und die Nationalsozialisten, so machen auch die Islamisten kein Geheimnis aus ihren Zielen und auch nicht aus den Methoden, die sie wählen um diese durchzusetzen. In dieser Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz wurde die Scharia als alleinige Grundlage von Menschen­rechten definiert.

Die Kairoer Erklärung ist insbesondere deswegen von fundamentaler Bedeutung, weil sie von allen 57 Mitgliedern der Organisation der Islamischen Konferenz und damit von allen Staaten unterschrieben wurde, in denen der Islam Staatsreligion ist.

Ein Islam als unpolitischer Islam (und damit ohne Scharia) ist nicht denkbar. Die Scharia ist integraler Bestandteil des Islam.

Oft wird das Argument angeführt, dass auch andere Religionen wie das Christentum (z.B. in der Bibel) Blutrünstiges kennt, es aber dennoch (nicht mehr) praktiziert. Diese Interpretationsweise müsse man auch dem Islam konzedieren.

Das könnte man in der Tat, wenn die Realität des praktizierten Islam nicht weltweit ein anderes Bild liefern würde.

Die erschütternde Realität mitten in Europa wurde den Dänen vorgeführt: http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/daenen-geschockt-durch-doku-serie-ueber-imame/
Imame wurden mit versteckter Kamera überführt. Da sagt eine Frau „Ich werde von meinem Mann geschlagen und vergewaltigt, darf ich zur Polizei gehen?“ „Nein“, sagen sieben Imame von acht Moscheen in Dänemark. Ein Imam empfiehlt, „dass man Kinder ab 10 Jahren schlagen muss, wenn sie nicht beten wollen“.

Es sind fast ausnahmslos Muslime, die Gewalt und Terror ausüben. Was hilft denn da die richtige Feststellung, dass 99% der Muslime friedlich sind?

Leider sind es immer nur 1% der „Gläubigen“ – nur jeweils ein kleiner Teil von Aktivisten führt die Menschen in den Abgrund.

Es waren wenige Bolschewiki, die 1917 den Staatsstreich in Russland durchführten der zum Stalinismus und damit zu 30 Millionen Tote führte. Es waren nur relativ wenige Nationalsozialisten, die das deutsche Volk 1933 bis zu den Vernichtungslagern von Auschwitz mit sechs Millionen Toten und zum 2. Weltkrieg mit 50 Millionen Toten führte.

Es waren wenige Maoisten, die eine Blutspur von 60 Millionen Toten hinter sich herzogen.

Und rechnen wir einmal: 1% von 1,5 Milliarden Muslimen sind 15 Millionen gewaltbereiter Muslime.

Der heutige Islam wird in weiten Teilen als faschistoide Ideologie praktiziert (siehe http://www.droemer-knaur.de/buch/7917563/der-islamische-faschismus).

Islam und AfD

Die AfD lehnt „eigentlich“ nur den politischen Islam (für Deutschland) ab.

Das Zusammenfallen von politischem und religiösem Islam ist – zumindest in der Gegenwart – jedoch eine Tatsache. Wir sagen deshalb „der Islam gehört nicht zu Deutschland“.

Diejenigen Muslime, die die geistige Leistung der Trennung der islamischen Religion vom politischen Islam, vor allem der Scharia für sich zu erbringen vermögen und damit (aber auch erst dann!) auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, gehören zu Deutschland. Warum denn nicht? Hier greift die Religionsfreiheit – aber eben auch erst hier. Religionsfreiheit kann nicht von Ideologien in Anspruch genommen werden, die sich gegen das Grundgesetz, gegen die Menschenrechte und gegen die Demokratie stellen.

Nur das zusätzliche Prädikat „Religion“ kann doch nicht Kriterium dafür sein, ob eine grundgesetzfeindliche Ideologie als solche zu bekämpfen ist oder nicht. Wäre dies so, bräuchte sich der Nationalsozialismus nur ein paar zusätzliche Götter zulegen und wäre dann als Religion salonfähig.

Die Trennung von Kirche und Staat ist das Fundament unserer demokratisch-freiheitlichen Grundordnung. Der Islam und seine Organisationen, auch in Deutschland, stehen diesem Prinzip offen oder verdeckt feindlich gegenüber.

Die (heutige) christliche Praxis der Religionsausübung als Religion der Nächstenliebe oder doch wenigstens der Toleranz gegenüber Andersgläubigen steht im Gegensatz zur Praxis des Islam.

Der Islam ist eine Religion des Schwertes. Wir müssen uns dagegen stellen. Unsere Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und wenn wir sie nicht wehrhaft und entschlossen verteidigen, wird sie untergehen.

Bernd Reichert, 2016

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