Sind die Franzosen zu blöd zum Wählen?

Bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich gab es einen unglaublichen Rekord: 4,2 Mill Franzosen waren zu doof zum Wählen, also immerhin 12% oder mehr als jeder Achte von denen, die gewählt haben. Sie gaben ungültige Stimmzettel ab. Also beispielsweise eingerissene Zettel oder solche, bei denen eine Ecke fehlte.

Diese Unfähigkeit der Franzosen zum Stimmzettelfalten hat sich erst in diesem Jahr so richtig gezeigt. (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Vermutlich handelt es sich um eine dem Rinderwahn vergleichbare Seuche bei den Franzosen. Ich vermute die Ursache in exzessivem Käsegenuss in Verbindung mit Absinth-Genuss. (Kennen wir ja schon von van Gogh. Der hat sich sogar ein Stück Ohr abgeschnitten und nicht nur einen Präsidenten verdallert.)
Gab es bislang im Durchschnitt 4% ungültige Stimmen, aber nie mehr als 6%, so haben wir es hier mit dem Dreifachen des langjährigen Mittels zu tun.

Die „Süddeutsche Zeitung“ vermutet allerdings folgendes: „Die meisten dieser Wähler bekundeten damit ihre Haltung, weder für den sozialliberalen Europa-Freund Emmanuel Macron noch für die rechtsnationale Marine Le Pen stimmen zu wollen.“ Also anstatt einfach zu Hause zu bleiben, latschen die – nun verblödeten Franzosen – zum Wahllokal, um dann in der Regel wohl den „Marine LE PEN“-Wahlzettel einzureißen und dann zu hoffen, das er damit ungültig wird. Na das nenne ich mal eine überzeugende Erklärung.

12% französische Wähler doof wie Stulle? Also entweder das, oder Wahlbetrug. Entscheiden Sie selbst…

Bernd Reichert, 9.5.2017

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